Emily in Paris' Rückkehr nach Paris: Die Looks, die den Pariser Chic neu definierten
Zur Pariser Premiere von „Emily in Paris“ verwandelte die Besetzung den roten Teppich des Grand Rex in ein wahres Mode-Editorial. Ein Blick auf die Outfits, die an diesem Abend besonders auffielen.
Paris braucht keine Fiktion, um zu glänzen, aber…
Doch als Emily in Paris nach Paris zurückkehrt, wird die Mode natürlich zur Hauptfigur.
Zur Pariser Premiere der neuen Staffel lieferte die Besetzung weit mehr als nur einen Werbeauftritt: einen stilvollen Moment, der als lebendiges Editorial konzipiert war.
Vor einem Hintergrund aus leuchtendem Rot sprachen die Silhouetten in der Sprache der Haute Couture, der persönlichen Identität und in selbstbewussten stilistischen Positionen.
Hier ist unsere bearbeitete Version.
Lily Collins – Pariser Eleganz, neu interpretiert
Quelle: @lilyjcollins
In Schwarz wählt Lily Collins Zurückhaltung statt Spektakel – und genau darin liegt die Stärke ihres Looks.
Sie erscheint in einer Kreation von Armani Privé, die durch meisterhafte Architektur besticht: tiefer Ausschnitt, skulpturales Volumen an der Taille, klare Linien und Abwesenheit von Künstlichkeit.
Dieser Look zielt nicht darauf ab, Emily Coopers maximalistische Garderobe zu erweitern.
Im Gegenteil, es zeugt von einer bewussten Distanz zwischen der Figur und der Schauspielerin – zugunsten einer redaktionellen, fast intellektuellen Eleganz.
Eine subtile Erinnerung daran, dass moderner Glamour keinen Aufhebens darum macht.
Es wurde mit Absicht gebaut.
Ashley Park – Rot als Ausdruck von Macht
Quelle: @ashleyparklady
Ashley Park lebt die Theatralik voll aus und trägt ein strukturiertes, aber dennoch sinnliches Korsettkleid von Dolce & Gabbana, das die Figur präzise umschmeichelt.
Zwischen Hollywood-Glamour und zeitgenössischer Kühnheit ist der Stil direkt, selbstbewusst, fast schon provokativ.
Hier ist Rot weder romantisch noch dekorativ.
Er bejaht.
Eine Wahl sowohl für Präsenz als auch für Stil.
Philippinischer Leroy-Beaulieu – Pariser Coolness, unverfälscht
Quelle: @philippineleroybeaulieu
In zart transparenter schwarzer Spitze verkörpert Philippine Leroy-Beaulieu einmal mehr die natürliche Autorität, die sie auszeichnet.
Sie trägt ein Kleid von Saint Laurent mit einer klaren, kompromisslosen Silhouette.
Die Entscheidung für Transparenz ohne Rücksichtnahme ist an sich schon ein stilistischer Akt.
Dieser Look folgt keinen Trends: Er hebt sich selbstbewusst von ihnen ab.
Eine wichtige Erinnerung: Stil wird mit der Zeit nicht weicher, sondern schärfer.
Lucas Bravo – Schneiderkunst in ihrer reinsten Form
Quelle: @cosmopolitain
Entgegen der allgemeinen Überschwänglichkeit wählt Lucas Bravo eine kontrollierte Nüchternheit.
Er trägt ein Ensemble von AMI Paris , bestehend aus einer strukturierten, leichten Jacke und einer hochgeschnittenen schwarzen Hose.
Der Schnitt ist klar, die Silhouette gestreckt, die Ausstrahlung selbstbewusst.
Dieser Look kommt ohne unnötigen Schnickschnack aus und beweist, dass Herrenmode in ihrer Schlichtheit eine starke Wirkung entfalten kann.
Zeitgenössische Eleganz, ausgedrückt in klaren Linien – nicht in Übertreibung..
Paul Forman – Dunkle Romantik, Couture-Stil
Quelle: @peforman
Auf dem roten Teppich macht Paul Forman eine ausgesprochen filmreife Figur.
Vor einem intensiv roten Hintergrund trägt er einen reich bestickten schwarzen Anzug von Balmain , dessen Revers und Ärmel mit floralen und ornamentalen Details verziert sind.
Kombiniert mit einem strahlend weißen Hemd und einem lässig getragenen roten Schal spielt die Silhouette mit Kontrasten: Couture-Klassik, dezenter Sinnlichkeit und selbstbewusster Theatralik.
Eine erzählerische Perspektive, die als eigenständige Figur konzipiert ist.
Eugenio Franceschini – Italienische Romantik, signiert Valentino
Quelle: @GQ
In einem ausdrucksstärkeren Stil erkundet Eugenio Franceschini eine emotionale Herrenmode.
Er erscheint in einem bestickten Anzug aus dem Hause Valentino, dessen Texturen und Verzierungen die Silhouette bereichern, ohne sie jemals zu beschweren.
Die Jacke, die fast schon dekorativ wirkt, evoziert eine unverhohlene italienische Romantik – elegant, feinfühlig, zutiefst ästhetisch.
Hier strukturiert die Schneiderei nicht nur den Körper, sondern erzählt eine Geschichte . Weniger starr. Filmischer.
Und du ?
Welcher Look hat dich am längsten begleitet? Und die wichtigste Frage: Bist du Team Gabriel oder Team Marcello?